Fans gleich welcher Fachrichtung lesen natürlich ihre Zeitschriften, welche ich in Anlehnung an frühere politische Zeiten "Zentralorgane" zu nennen pflege. (Erstaunlicherweise sagen Umfragen, dass man Zeitschriften kauft über die Dinge, die man schon besitzt. Autozeitschriften kaufen Autobesitzer und nicht Fahradfahrer, usw.).
Meine Zentralorgane, wie z. B. "hifi & records", berichten immer wieder über den Einfluss der Unterlagen für HiFi-Geräte: Auf welchem Material steht der CD-Spieler, worauf sind die Spikes der Lautsprecher gelagert? Die Wichtigkeit der ersten Frage habe ich immer wieder erlebt. Ein Spieler auf MDF-Platte klingt anders als der selbe auf Sperrholz. Der Frage, worauf stehen meine Lautsprecher, also wie schütze ich den Parkettboden vor den Spikes, habe ich bisher nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt. Meine bisherigen waren billig und ästhetisch eher zweifelhaft. Daher fragte ich einen HiFi-Händer um eine Empfehlung. Er breitete eine ganze Kollektion aus, von klein und billig, bis gross und teuer, um sich dann bei einer mittleren Grösse aufzuhalten: Diese Unterlagen hätten eine hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis, die Höhen würden seidig werden, der Bass konturierter. Sie gefielen mir. Was die Klangverbesserung anging, war ich eher skeptisch. Vielleicht könnte ich mit ein wenig Phantasie die Veränderungen nachvollziehen.
Nach dem Umbau:
Schon das Anspielen der ersten CD war eine Überraschung: Keine Härte mehr, kein "Zischen" in den Höhen eines Soprans, wie bei Cecilia Bartolie oder einigen Steichquartetten. Welch Überraschung. Die Veränderungen liegen in der Grössenordnung eines Austausches des NF-Kables, also deutlich hörbar. Das hätte ich den kleinen Unterlegscheiben nicht zugetraut und führt automatisch zu der Frage, was würden noch teurere an Verbessung bringen?
Die Links:
hifi & records
Harmonix